Ausführliche Information zum Zubehör

Das optimale Einrichten Ihres NSW-Gesamtsystems -
Informationen zu Aufstellung, Umfeld, technischen Komponenten und Zubehör

Vorweg sei gesagt: Das Thema rund um die Frage: „Welche Geräte passen am Besten zu meinem Naturschallwandler-System?“ ist recht komplex. Die gesamte Thematik der „besten“ oder der „richtigen“ HiFi-Komponenten ist eine eigene Wissenschaft.

Wichtig ist uns, dass Sie sich persönlich mit den NATURSCHALLWANDLERn rundherum wohlfühlen!

Wir möchten Ihnen mit dieser Darstellung einige Hinweise geben, welche Aspekte für Ihr optimales NSW-Erlebnis relevant sein können. Die Qualität des Erlebnisses, mit Naturschallwandlern Musik zu hören, hat eine ganz eigene Faszination!

 

Gutes Zusammenspiel aller Komponenten

Mit den NSW können Sie ein Klangbild verwirklichen, welches sich durch eine weitestgehend authentische Klarheit, Schönheit, Reinheit, Offenheit, Wärme und Räumlichkeit auszeichnet.  Um dies zu erreichen, ist das Zusammenspiel aller eingesetzten Komponenten in ihrer Gesamtheit als „Übertragungskette“ von Bedeutung.  Je harmonischer und gut zueinander passend alle Glieder dieser Kette miteinander arbeiten, umso besser das klangliche Ergebnis und Erlebnis.

Die Elemente der Übertragungskette sind nachfolgend im Einzelnen beschrieben. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist natürlich auch das Hörvermögen des Hörers und seine Vorlieben und Gewohnheiten. Das Hören gemäß unserer Erfahrung ist keine objektive, sondern eine ganz individuelle und subjektive Angelegenheit.

Dazu gibt es für Sie weitere Informationen unter: Bedeutung des Hörens

 

Übersicht der Übertragungskette

- Raum und Raumumgebung
- Stromnetz
- Steckdosen
- Strom-Anschlusskabel
- Verstärker
- Klangquellen (CD-Player / DVD-Pl. / TV / Sat / Blue-Ray / MP3 / Phono / Tuner / usw.)
- Tonträger ( CD / DVD / Blue-Ray / mp3 / mp4 / usw.)
- Verbindungskabel von, zu und zwischen allen Geräten
- Lautsprecherkabel
- NATURSCHALLWANDLER und deren Aufstellung

Grundsätzlich gilt: Eine bereits etwas in die Jahre gekommene Elektronik ist nicht zwingend schlechter als eine neu erworbene. Ein aktueller digitaler Verstärker liefert nicht automatisch ein besseres Klangerlebnis als ein betagtes Gerät mit analoger Technik. Gelegentlich hilft hier bereits eine gründliche mechanische Reinigung von Staub und Verschmutzungen. Auch die Investition von viel (oder sehr viel) Geld bedeutet ebenfalls nicht immer auch gleich ein besseres Klangerlebnis.

 

Raum und Raumumgebung

- Raumgröße und Raumschnitt
Um ein akustisches Hologramm aufbauen zu können, müssen sich die entstehenden Schallkugeln aus den beiden NSW gegenseitig frei durchdringen können. Wichtig ist, dass die Campanoiden der NSW nicht verdeckt oder abgeschirmt werden. Die Größe, die Architektur, Deckenhöhe, Schnitt und Raumaufteilung haben einen Einfluss auf die Klarheit und die Vollständigkeit Ihres Hörerlebnisses.

Es gibt für jeden Raum gute Standorte!
Die ideale Position kann durch das Ausprobieren, Wechseln und Vergleichen verschiedener Standorte miteinander gefunden werden. Optimal ist hier, dies zu zweit durchzuführen: Dabei hört eine Person im Raum, um die akustischen Veränderungen wahrzunehmen, während die zweite Person die Standorte der NSW bei laufendem Betrieb verändert. Wir empfehlen, die NSW so zu positionieren, dass man sich auch direkt ins akustische Hologramm (siehe auch: „Abstände“) setzen kann.

- Einrichtung, Möblierung
Grundsätzlich empfiehlt sich als Standort für die NSW eine Position parallel zur längeren Wand eines Raumes ohne dazwischen stehende Möbel wie Schränke und Regale. Ein Sofa mit normaler Sitzhöhe oder ein bequemer Sessel sind aber unproblematisch.

- Aufstellung, Positionierung
Die NSW werden nicht wie herkömmliche „Boxen“ aufgestellt. Bitte bedenken Sie, dass sich die Schallwellen aus den NSW in Form eines natürlich ungerichteten Kugelschallfeldes ausbreiten. Daher benötigen die NSW auch einen gewissen Wandabstand (mind. ca. 20 cm), um ein akustisches Hologramm bilden zu können. Sie können auch frei im Raum aufgestellt werden. In den Ecken eines Raumes direkt an der Wand haben die NSW nichts verloren.

- Abstände
Die Abstände der NSW voneinander können je nach gegebener Situation frei gewählt werden. Zum genussvollen Musikhören ist ein Abstand von 2 - 4m in Wohnräumen zu empfehlen. Entscheidend ist, dass sich das Hologramm zwischen den Säulen vollständig und in der richtigen Größendimension aufbauen kann.  

Im Fall einer Gehöreinrichtung oder einer therapeutischen Arbeit mit den NSW sollte der Abstand der Satelliten oder Säulen zueinander so nah sein, dass man mittig zwischen den NSW sitzend diese noch mit beiden ausgestreckten Händen links und rechts berühren kann.

                                             

-  Wiedergabe tiefer Frequenzen
Physikalisch gesehen begrenzt die Raumdiagonale die tiefst-mögliche Frequenz, die sich in dem betreffenden Raum überhaupt entfalten kann. Je größer der Raum, umso tiefere Frequenzen können  wiedergegeben werden.

 

Stromnetz
Je näher und direkter Sie die Stromversorgung ihrer elektrischen Audio-Komponenten am Hauptverteiler ihrer Wohnung anschließen können, umso besser. Jede Art der Unterverteilung beeinflusst die Stromverteilung durch die Erzeugung eigener zusätzlicher Frequenzen, die sich störend auswirken können.

Steckdosen
Grundsätzlich ist zu empfehlen, dass alle stromführenden Geräte am selben Verteiler angeschlossen sind, (d.h. nicht ein Gerät an der Wanddose und ein Gerät an einer 3er-Verteilerdose). Falls möglich, sollte jedes Gerät eine separate eigene Wand-Steckdose erhalten.

Eine größere Bedeutung als Stromnetz und Steckdosen hat jedoch das Ausphasen:

Ausphasen von Stromquellen und Elektronik
"Ausphasen" nennt man die Ermittlung der richtigen Position des Netzsteckers. Es ist bei HiFi- und Audioelektronik nicht egal, wie herum Sie den Netzstecker ihrer Geräte in die Steckdose setzen.

Es gibt eine „bessere“ und eine „schlechtere“ Steck-Variante, die sich klanglich bemerkbar machen kann. In der „schlechteren“ Position kann es vagabundierende Restströme geben, die sich bei mehreren Geräten aufaddieren und das Klangbild negativ beeinflussen können.

Daher empfehlen wir Ihnen für Ihre Audio-Elektronik sowie Ihre Stromzuführung die Durchführung einer Phasenmessung, um den phasenrichtigen Anschluss herauszufinden und kapazitive (mehrere kleine sich addierende) Restströme zu vermeiden. Hier zur Anleitung: Der perfekte Netzanschluss von Audiogeräten

Stromkabel
Die standardmäßig vom Hersteller mitgelieferten Strom-Anschlusskabel sind für den regulären Betrieb Ihrer Geräte ausreichend.

 

Verstärker
Es gibt verschiedene Verstärker-Arten, die unterschiedliche Klangaspekte betonen und wiedergeben. Aber auch hier sei gesagt, dass jeder Verstärker nur als Teil einer gesamten Kette gesehen werden kann und in Kombination mit unterschiedlichen Kettengliedern immer anders klingen wird.

- Röhrenverstärker
Tendenziell klarer, präziser, warmer und räumlicher Klang, niedriger Klirrfaktor, rauscharm, schwer, teuer, hoher Stromverbrauch, relativ niedriger Wirkungsgrad, gut geeignet für Klassik, Folk, Jazz.

- Transistor-Verstärker analog
Je nach Preis und Ausstattung durchschnittlicher bis sehr guter Klang, kompakte Bauweise, durchschnittlicher bis hoher Wirkungsgrad, höherer Klirrfaktor, gut geeignet für Rock, Pop, bassbetone Musik.

- digitale Verstärker mit digitaler Klangregelung (DSP-DigitalSoundProcessor)
Klares, nüchternes, analytisches Klangbild, hoher bis sehr hoher Wirkungsgrad, leichte und kompakte Bauweise, geringer Leistungsverlust, niedriger Stromverbrauch.

- Surround-Verstärker
In analoger und digitaler Variante erhältlich, Anschlussmöglichkeiten von 3.1 bis 7.1, für den gleichzeitigen Betrieb mehrerer NSW-Systeme geeignet. Ein einzelnes NSW-System, angesteuert mit einem Stereo-Signal, wird immer an die beiden vorderen Speaker-Ausgänge eines Surround-Verstärkers angeschlossen. Für den  Einsatz von NSW in einer Surround-Anordnung empfehlen wir die Beratung durch einen MUNDUS-Fachhändler.

- Verstärker-/Tuner-Kombinationen (Receiver)
Radio-Empfänger ist im Gerät integriert, dadurch platzsparend und bedienfreundlich, häufig mehr Anschluss- und Erweiterungsmöglichkeiten, kaum Unterschiede in der Klangqualität zu einzelnem Vollverstärker.

Der Verstärker soll in seiner Leistung mindestens um 20% über Ihrem NSW-System liegen. Für ein SUNRAY-System darf Ihr Verstärker also gern 100 Watt Leistung oder auch etwas mehr liefern, für ein ETERNITA-System empfehlen wir ein Leistungsniveau ab 150 Watt aufwärts. Ein höheres Leistungspotential schont den Verstärker und bietet Reserven.

Aufwendige Klangregelungen beim Verstärker sind nicht notwendig, vielmehr sollte die Möglichkeit bestehen, die Klangquelle so unverfälscht wie möglich zum Ohr des Hörers zu bringen. Manche Verstärker haben hierzu einen Schalter (z.B. Source Direct), der jede Klangregelung ausschaltet und den Inhalt der Klangquelle in der vorhandenen Qualität wiedergibt.

Wir arbeiten aktuell mit dem digitalen Receiver YAMAHA RS-700 als Basis-Ausstattung eines SUNRAY-Systems. Für audiophil Interessierte empfehlen wir die analogen Röhrenverstärker von PrimaLuna, die uns im Zusammenspiel mit beiden Naturschallwandler-Systemen immer wieder neu begeistern. Lesen Sie mehr dazu unter: PrimaLuna

Es gibt eine so große Fülle von Anbietern, dass wir keine weiteren konkreten Empfehlungen zu Geräte-Kombinationen geben können und wollen. Der allererste Höreindruck kann sich mit längerem Hören aber durchaus noch verändern. Letztlich ist Ihr eigenes Körpergefühl von Entspanntheit, Harmonie und Wohlbefinden bei längerem Hören der beste Maßstab für die zu Ihnen passende Übertragungskette!

 

Klangquellen
Beim CD-Player ist es wichtig, dass er das Signal vom Tonträger möglichst 1:1 an den Verstärker übertragen kann. Dies ist in der Regel bei praktisch allen Geräten der Fall. Unterschiede liegen mehr im Bedienkomfort, der Ausstattung (Display, Anzeigen), der Verarbeitung und dem Material. Wir verwenden aktuell den Yamaha CD-S 300 als Standard-Gerät.
Auch DVD-Player können in der Regel jede Audio-CD in guter Qualität wiedergeben.

 

Tonträger
- CD-Qualität   
Der Aspekt der CD-Qualität als Teil der beschriebenen Übertragungskette ist wichtig genug, um ihn gesondert zu behandeln: Kurz gesagt, der Qualitätsunterschied von CDs kann schwanken zwischen „erbärmlich“ und „atemberaubend“. CD ist keineswegs gleich CD. Die Qualität einer CD hängt im Wesentlichen ab von

- Art und Qualität der Aufnahme
- der elektronischen Abmischung
- der Qualität des Materials
- der Pressung / der Brennung
- der digitalen Kompression
- der Verschmutzung

Leider kaufen wir hier meistens die „Katze im Sack“, denn niemand weiß im Vorhinein, wie sich die CD in der heimischen Anlage anhören wird, selbst wenn wir sie an einem anderen Ort bereits gehört und für gut befunden haben, da die NSW Feinheiten wiedergeben können, die über herkömmliche Lautsprecher meist nicht zu hören sind. Dennoch empfiehlt sich ein Probehören immer, um zumindest einen allgemeinen ersten Eindruck zu bekommen.

- Pressen oder Brennen          
Gepresste CDs haben meist eine bessere Klangqualität als gebrannte CDs. Hier kommt es auf die Genauigkeit des CD-Players beim Auslesen der einzelnen Datenbits an. Bei gepressten CDs liegt die Fehlerquote beim Auslesen niedriger im Vergleich zu gebrannten CDs.

Hochwertige und in der Regel dann auch teurere CD-Rohlinge haben qualitativ hochwertigere Schichten (layers) gegenüber preisgünstig produzierten Rohlingen. Beim Brennvorgang können hier die Datenbits durch den Brenner genauer gesetzt werden. Dies kann sich positiv auf die Klangqualität auswirken.

Achten Sie darauf, dass Ihre CDs nicht verkratzen und staubfrei bleiben. Es gibt im Handel spezielle Reinigungstücher, die sich bewährt haben. Auch bestimmte Reinigungsflüssigkeiten in Form von Sprays oder Flaschen können die Klangqualität einer CD anheben oder nach Einbußen wieder verbessern.

- CD-Kopien     
Immer wieder hört oder liest man, dass kopierte CDs in ihrer klanglichen Qualität dem Original grundsätzlich entsprechen. Diese Behauptung gilt inzwischen als widerlegt.

Achten Sie darauf, bei selbst produzierten CDs auf eine digitale Kompression möglichst zu verzichten. Je höher eine Kompression, umso mehr Frequenzen des gesamten Klangbildes werden weggelassen, in der Regel die Frequenzen im tiefen Bereich ab 50 Hz und tiefer sowie im Hochtonbereich ab 12000 Hz und höher. Da Schall aber nicht nur vom Ohr, sondern vom ganzen Körper wahrgenommen wird (tiefe Frequenzen über die Knochen, hohe Frequenzen über die Haut), sorgt eine Kompression immer für ein eingeschränktes Klangerlebnis.               

 

Verbindungskabel
Als Verbindungskabel zwischen Verstärker und Ihren Endgeräten (Cinch bei analoger, HDMI bei digitaler Verbindung) sollten Sie nicht die üblicherweise vom Hersteller beigelegten Kabel verwenden. Diese dienen nur der Funktionalität, nicht aber der Qualität. Investieren Sie daher einige Euro in bessere Verbindungskabel.

Lautsprecherkabel
Diese sollen die vom Verstärker in elektrische Spannungen und Ströme umgewandelten Töne so verlustarm wie möglich zu den NSW transportieren. Kupferkabel in Litzen-Ausführung (bestehend aus vielen einzelnen Kupferdrähten) sind dazu gut geeignet, da sie einen höheren Kabelquerschnitt aufweisen als Kabel, die nur aus einem einzelnen dicken Draht bestehen. Je größer der Kabelquerschnitt, desto besser die Leitfähigkeit des Kabels. Das Kabel sollte so kurz und so dick wie möglich sein, das wirkt sich günstig auf eine Minimierung des Leistungsverlustes und den Widerstand in der Leitung aus. Lautsprecherleitungen sollten Sie möglichst nie stückeln oder verlängern.

Die Legierung des leitenden Metalls ist weniger wichtig. Sehr teure Kabel aus Silber, Gold oder Platin stehen nur selten in einem ausgewogenen Verhältnis zwischen finanzieller Investition und einem hörbaren klanglichen Gewinn.

Wichtig sind an beiden Enden des Kabels hochwertige Stecker, die eine stabile und feste Verbindung zwischen Verstärker und NSW herstellen.

 

Technische Aspekte
- Einspielzeiten

Die NSW benötigen, wie viele andere HiFi-High-End-Komponenten, nach der Fertigung und Montage eine gewisse Einspielzeit von ca. 80 – 100 Stunden, bis sie rundherum optimal klingen. Alle Bauteile müssen sich aufeinander einschwingen. Insbesondere die speziell entwickelte und von der MUNDUS GmbH beim deutschen Patent- und Markenamt geschützte Kristall-Technologie im Inneren der NSW sorgt für eine besondere Harmonisierung der Stromflüsse, Spannungen und der elektromagnetischen Felder innerhalb der Frequenzweichen. Dies benötigt eine gewisse Zeit.

Bestimmte Bauelemente  wie z.B. die Sicke (der Ring, der die Membran mit dem Chassis verbindet), manchmal aber auch die Membran selbst, entwickeln ihre dauerhafte Elastizität erst nach einer gewissen Betriebsdauer.  Es können Veränderungen des Schallpegels bis zu einigen Dezibel auftreten, die deutlich wahrnehmbar sind. Auch bis in den Mittel- und Hochtonbereich können Veränderungen im Verzerrungsverhalten auftreten.

Geben sie Ihrem NSW-System daher ein wenig Zeit, sich einzuspielen und beobachten Sie die zunehmende Wärme, Harmonie und „Rundheit“ Ihres gesamten Systems.

                                 

                                     

Fazit
Insgesamt lässt sich sagen, dass eine Übertragungskette, die aus mehr oder weniger gleichwertigen Komponenten besteht, Ihnen ein runderes und besseres Hörerlebnis liefern kann, als eine Kette aus Komponenten deutlich unterschiedlicher Qualität.

Die NSW werten zweifellos jede bestehende Klangkette deutlich hörbar auf.
Lassen Sie sich bitte persönlich von uns beraten, wenn Sie dazu weitere Fragen haben.
Wir betrachten gerne gemeinsam mit Ihnen die vorhandene Übertragungskette und schauen nach Verbesserungsmöglichkeiten.